Tuesday, August 07, 2007

Tag 3: Die Lernkurve am arktischen Krebsbein

Der dritte Tag begann langsam fuer die Reisegruppe. Der Reiseleiter nahm sich einen Tag Auszeit und Kleopatra nebst Haeuptling machten sich auf den Weg in Stadt um den Mietwagen zu satteln. Doch auch der eigentlich einfache Auftrag barg mehr Tuecken, als erwartet. Da die Filliale MITTEN in Midtown lag, musste das Fahrzeug zwischen Buergersteig und Durchgangsverkehr uebernommen werden - ein Einfaches fuer "Sanfte Wolke", bekannt fuer seinen kuehlen Kopf. Reinspringen in's Auto, Zuegel greifen und ab durch die Mitte. Doch weit gefehlt! Leider war der uebergebende Bedienstete knappe 40cm laenger, als der Haeuptling, so dass seine Apostelbereifung nach dem Reinspringen nur Luftloecher traten statt Gas und Bremse zu beruehren. Wutausbruch, Schimpfworte, Sitz nach vorn, Kleopatra auf den Beifahrersitz, ab dafuer.

Endlich ohne weitere Umwege im Basiscamp angekommen, auf zum ersten Einkauf. Ein Paradies fuer den Haeuptling, Bier flaschen auf mehreren Metern. “Stundenlang” wurden die “Juwelen” handverlesen und einzeln ausgewaehlt. Doch an der Kasse die naechste herbe Enttaeuuschung – Flaschen gibt's hier nur im Six-Pack! Also, alles wieder Retour und die entsprechenden Traeger eingepackt.

Zur Belohnung am Abend zum Fischspezialitaetenrestaurant Port Washingtons. Weine korken hier uebrigens nicht, zumindest hat der Schraubverschluss nicht danach gerochen!Kleopatra hatte Espresso-gebeizten Schwertfisch, der Reiseleiter Tuna und der Hauptling “arktisches Krebsgebein”. Vorweg fuer “Sanfte Wolke” und mich ein paar Austern, drei verschiedene genaugenommen, wie verschieden, wusste niemand. Auffaellig nur, Krebsbeine wurden zunehmend schneller geknackt und vertilgt – learning by doing!

Moral: Glimming worms sind in Wirklichkeit Fireflies!


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